Vielleicht streicht der Lateinlehrer beim nächsten mal Hausaufgabe vergessen den Vermerk, wenn man ihm es auf lateinisch erklärt: Canis meus id comedit.

Diese und weitere, in jeder Lebenslage hifreiche Sprüche auf lateinisch sind hier zusammengeschrieben: http://www.columbia.edu/cu/augustine/arch/omnibus.html.

Selbst Poster machen

Beim Anbringen an der Wand sollte mit Lineal und Wasserwage gearbeitet werden.

„create any size wall posters from any size images“ lautet der erste Satz auf blockposters.com. Der Dienst macht aus einem hochgeladenen Bild ein PDF-File mit je nach Wunsch vielen oder wenigen A4-Seiten. Das ganze ist gratis.

Ich hab’s probiert: Das beste Bild aus dem Ordner Fotografie genommen, verkleinert, hochgeladen, heruntergeladen, ausgedruckt, fertig.

Warum verkleinern? Das pixelige Aussehen ist erwünscht -> ab wenigen Schritten Abstand sind sowieso keine mehr zu erkennen.

Weiße Ränder zwischen den Segmenten sind ebenso erwünscht, können aber genauso weggeschnitten werden.

Wer also noch leere Wände hat: Bittesehr. Die Galerie, aus der auch obiges Bild stammt, macht ihre Arbeit der Inspiration und Motivation sehr gut.

Oslo107…besser bekannt als låm auf einem sla, zusammen slalåm, also als zusammengesetztes Nomen Steilhügelabhangsskispur, verdeutscht Slalom, kommt, wie der gebildete Leser erkennt, aus dem Norden, und zwar aus dem Norwegischen. Genauer genommen wurde Slalom, genauso wie der Begriff Ski vom Norweger Sondre Norheim geprägt. Norheim wuchs in der Telemark in Norwegen auf, nach der er den von ihm stammenden Skistil benannt hatte. Der Name für die Landung beim Skispringen (sowie der der Tanz-Schrittfolge) wurde übernommen, Norheim hatte ja keine Schanze (und getanzt wurde Reinlender). Damit wäre die Herkunft der Begriffe Slalom und Telemark geklärt, doch woher kommt Ski? Die Hauptstadt sowie eine Kommune in der Provinz Telemark heißt Skien. Man spricht sie übrigens [schíén] aus. Ja richtig, es klingt für mich wie eine Betonung des Is und des Es. Vielleicht wird es so klarer: [schí-jén]

Besser Als last.fm

6. Dezember 2008

Je nach Laune liefert der Dienst Musik.

Je nach Laune liefert der Dienst Musik.

Seit gestern wohnt jetzt unter meiner Lesezeichen-Symbolleiste die StumbleUpon Toolbar. Sofern man seine richtigen Interessen anklickt, liefert der Dienst einem wirklich sehr interessante Ergebnisse. Sprich man bleibt bei zwei von drei Stolperern liegen.

Zum Thema: Im Moment liege ich bei Musicovery. Wie im Bild rechts zu sehen ist kann man auf dem Panel seine Laune (oder alternativ die gewünschte Tanzart) auswählen. Wer will wählt noch ein Zeitfenster (z.B. 90er) und ein Genre aus. Musicovery spielt sofort ein passendes Lied (passend = wirklich passend) und zeigt in Form eines Netzes ähnliche Titel.

Fazit: last.fm eignet sich das Wissen über den Geschmack der Person über den Lieblingsinterpreten an, Musicovery spielt je nach geklickter Laune. Sehr empfehlenswert.

Vokker bietet sehr viele Sprachen an

Vokker bietet sehr viele Sprachen anVokker basiert auf dem Karteikartenprinzip

Vor ein paar Tagen bin ich durch Zufall auf die Website Vokker.net gestoßen. Bei Vokker kann man sich gratis registrieren und seine persönlichen Vokabeln eingeben oder vorhandene Module importieren. Es sind wirklich unglaublich viele Sprachen verfügbar, zumindest im Verhältnis zu anderen Sprach-Lernseiten, -Communitys oder -portalen. Vokker basiert auf dem Karteikartenprinzip. Ganz automatisch ordnet es Vokabeln in Kategorien ein, je nach dem wie gut man sie beherrscht. Insgesamt gibt es drei Lern- bzw. Übungsmethoden. Neben dem Durchgeh- und Abfragemodus kann man neue Vokabeln auch, um sie „kennen zu lernen“, in der Kategorie „Einüben“ ihren Übersetzungen per Drag & Drop zuordnen. Dabei werden keien Fehler gezählt, es besteht also nicht der geringste Druck.

Vokker basiert auf dem Karteikartenprinzip

Vokker basiert auf dem Karteikartenprinzip

Fazit: Wer daran interessiert ist, neue Sprachen zu lernen oder zumindest mit ihnen in Berührung zu kommen, sollte sich Vokker.net auf jeden Fall anschauen.

Es gibt Dinge, die versteht man. Andere Dinge kann man nicht verstehen. Man muss sie einfach auswendig lernen, um sich im dortigen Thema auszukennen. Ein Beispiel dafür sind Vokabeln, Vokabeln einer Fremdsprache, die man lernt. Im Gegensatz dazu kann man zum Beispiel die Grammatik, also den Satzbau, die Frage- und Negationsbildung usw. der Sprache verstehen. Und zwar einmal, denn danach kann man sie.

Daraus lernen wir: Selbst der klügste Kopf kommt ums Vokabellernen nicht herum. Ich fasse hier drei Tipps zusammen, wie einem das Einprägen leichter fällt.

  • Schreibe das Wort
    Du hast sicher schon einmal von den drei verschiedenen Lerntypen gehört. Finde heraus, welchem Typ du angehörst. Ich zum Beispiel sehe mich selbst am ehesten als den visuellen Lerntyp. Um mir schwere Vokabeln zu merken, schließe ich die Augen oder blicke in den Himmel, und stelle mir vor, wie das Wort in großen Buchstaben im Himmel geschrieben steht, also aus Wolken oder sonst etwas. Es steht nicht bereits dort, sondern ich „schreibe“ es hin. Später erinnere ich mich dann an dieses Bild.
  • Teile das Wort
    Bei besonders merkwürdig klingenden Vokabeln, die du nicht im Traum herleiten oder mit einem bekannten Wort vergleichen könntest, versuche, das Wort in mehrere Abschnitte zu teilen. Beim englischen Wort „extraordinary“ könnte das etwa so aussehen: extra|ordi|nary. Versuche, zuerst nur den ersten Abschnitt, in unserem Fall „extra“, mit der deutschen Übersetzung zu assoziieren. Mit „extra“ verbindest du jedoch „ordi“, mit diesem wiederum „nary“. Am besten funktioniert dies bei einer Liste von nicht mehr als 30 Vokabeln, die du lernst.
  • Suche Gemeinsamkeiten
    Auch zwei völlig unterschiedliche Wörter (damit sind Vokabel und deutsche Übersetzung gemeint) können Gemeinsamkeiten haben. „Enim“ und „nam“ beispielsweise, zwei lateinische Wörter, welche rein garnichts mit ihren Synonymen in den romanischen Sprachen, geschweige denn Deutsch, zu tun haben, können, wenn man sie wie folgt untereinanderschreibt…
    ENIM
    NAM
    NÄMLICH = Übersetzung
    …Gemeinsamkeiten mit ihrer Übersetzung aufweisen. Das ganze funktioniert natürlich auch mit zwei Wörtern.

Ansonsten sollte noch gesagt werden, dass es immer besser ist, 3 x 10 Minuten zu lernen als 1 x 30. Mache zwischen den Lerneinhinheiten Pausen, gehe aus dem Zimmer, vielleicht kurz an die frische Luft. Wir sind nur Menschen und brauchen Zeit für die Verarbeitung des gelernten.